Zur Energiepolitik

„Die Schweizer Wirtschaft und die Bevölkerung brauchten eine sichere Energieversorgung.»

Wir werden ab 2020 ein spürbares, ab 2030 ein massives Energieproblem haben. Denn schon ab dem Jahr 2020 soll die Stilllegung der Kernkraftwerke Beznau I und II sowie
des Kernkraftwerkes Mühleberg erfolgen. Bis 2035 fehlen der Schweiz dadurch rund ein Viertel der heutigen Produktion an elektrischer Energie, wenn die Verträge mit Frankreich auslaufen und der Stromkonsum, wie zu erwarten, weiter zunimmt. Die berechnete Energielücke ist unbestritten.


Standpunkte
  • ich unterstütze eine Erhöhung des Wasserkraftanteils am nationalen Strommix
  • ich kämpfe dafür, dass die auslaufenden Kernkraftwerke an den bisherigen Standorten baldmöglichst ersetzt werden
  • ich lehne neue oder höhere Abgaben und Gebühren, welche die Energie verteuern, ab
  • ich wehre mich gegen staatliche Lenkungs- und Förderabgaben im Energiebereich
  • ich befürworte den Ausbau der inländischen Stromproduktion
  • ich will die Beibehaltung des bisherigen bewährten Strommix primär aus Wasserkraft und Kernkraft
  • ich begrüsse die privatwirtschaftliche Forschung und Realisierung von Projekten im Bereich neuer erneuerbarer Energien wie Erdwärme, Wind- und Solarenergie sowie Biomasse
  • ich fordere, dass sich die Energieversorgung an den Prinzipien Nachfrage, Wirtschaftlichkeit, Unabhängigkeit, Umweltfreundlichkeit und geringen Immissionen orientiert